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Windows 10 Mai 2020 Update: Frische Probleme und neue Bugs

Das Mai-Update für Windows 10 ist seit rund zwei Wochen verfügbar und bereits kurz nach dem Start musste Microsoft eine recht lange Liste an Bugs bekannt geben. Entsprechend langsam läuft die Verteilung auch an, nun wurden weitere Probleme bekannt.Für das diesjährige Frühjahrsupdate hat sich Microsoft viel Zeit gelassen, der Redmonder Konzern will sicherlich ein Pannen-Update wie im Oktober 2018 vermeiden. Bugs sind aber aufgrund einer nahezu endlosen Anzahl an Hardware-Kombinationen nie grundsätzlich auszuschließen, entsprechend kommt man auch aktuell nicht ohne Probleme aus. Windows Latest hat die Liste nun aktualisiert bzw. zusammengefasst, teilweise sind diese von Microsoft selbst veröffentlicht worden, einige Bugs sind aber auch „neu“.

  • Die Abbildverwaltung für die Bereitstellung (DISM) gibt einen inkorrekten Status aus.
  • Variable Bildwiederholraten funktionieren mit einigen Intel-GPUs nicht.
  • Probleme bei der Bluetooth-Konnektivität mit Realtek-Treibern.
  • Conexant ISST-Audio-Treiber führen zum „Blue Screen of Death“ (BSOD).
  • An- und Abhängen eines Thunderbolt-Docks führt zum BSOD.
  • Wahllose Neustarts auf Systemen mit „Always On, Always Connected“-Features.
  • Die Mauseingabe funktioniert möglicherweise nicht in Apps und Spielen mit GameInput Redistributable.
  • Startprobleme, wenn aksfridge.sys oder aksdf.sys vorhanden ist.
  • Nvidia GPU-Treiber Version 358.00 oder älter verursacht BSOD.

Einiges bei Lenovo-Geräten

Doch das ist nicht alles. Denn mittlerweile haben Microsoft und Lenovo zusätzliche Informationen veröffentlicht, die vor allem Geräte des chinesischen Herstellers betreffen. Dazu zählt u. a. ein Verhalten, das bei Geräten mit integriertem Bildschirm betreffen (Laptops und Tablets). Wenn man das Bild auf einem externen Monitor spiegelt, dann kann es zum Flackern oder einem schwarzen Bildschirm kommen, und zwar dann, wenn man in einer Office-Anwendung oder auch Whiteboard zeichnet (Lenovo wird bei Microsoft allerdings nicht explizit erwähnt).

Lenovo selbst führt auch noch folgende Probleme mit Version 2004 in einem Support-Dokument auf.

  • Treiber-Problem bei Synaptics ThinkPad UltraNav: Hier kommt es zu einer Fehlermeldung, wonach Apoint.DLL nicht geladen werden konnte und „die Geräteanwendung Alps Pointing gestoppt wurde“, wenn man eine System-Recovery durchgeführt hat. Dafür gibt es bereits eine Lösung bzw. einen Workaround, nämlich über den Geräte-Manager bei „Mäusen und anderen Zeigegeräten“ und „Think UltraNav“ per Rechtsklick ein Update durchzuführen (und neu zu starten).
  • Gelbes Rufzeichen beim Laufwerk: Bei einem BitLocker-Laufwerk kommt eine Warnung, man kann hier versuchen, per Rechtsklick BitLocker an- und auszuschalten. Wer BitLocker nicht nutzt, der kann das auch über die Einstellungen ausschalten.
  • Grüne Ränder bei Filme & TV-App: Mit älteren AMD-Treibern kann es in der Filme & TV-Anwendung zu grünen Rändern kommen, hier hilft ein Update des Grafikkarten-Treibers.
  • F11-Hotkey funktioniert nicht: Beim ThinkPad X1 Tablet Gen3 funktioniert die F11-Taste womöglich nicht mehr, hier wird Lenovo demnächst ein Update liefern.
  • Blue Screen of Death: Beim Aufwachen aus dem Ruhezustand (Sleep und Hibernate) kann es zum BSOD kommen. Lenovo ist darüber informiert, hier hilft vorerst aber nur ein Rollback auf Version 1909 oder älter. Quelle www.winfuture.de

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