Mozilla entlässt ein Viertel aller Mitarbeiter, denkt über den richtigen Browser nach.
13. August 2020
Adobe verbockt Lightroom-Update und löscht alle Fotos von iOS-Nutzern
21. August 2020

Große Angst vor dem Trojaner: LKA warnt vor Emotet

In den letzten Wochen hat der Trojaner Emotet wieder viele Schlagzeilen gemacht – nun warnt das Landeskriminalamt Niedersachsen vor der Schadsoftware und gibt einige Tipps, wie man Emotet erkennt und wie man sich schützen kann.Die Polizei bittet zudem nun Unternehmen, auf ihren Webseiten offen darauf hinzuweisen, wenn sie Opfer eines Trojaners wie Emotet geworden sind, um so alle möglichen Kontakte davor zu warnen. Zudem sollten als erste Maßnahmen die Rechner offline genommen und Anzeige erstattet werden. Das Landeskriminalamt Niedersachsen betreibt den Ratgeber Internetkriminalität und veröffentlicht regelmäßig wertvolle Tipps, um im Netz nicht auf Betrüger hereinzufallen.Infografik Oft gehört – nie genutzt: Schutzmaßnahmen im InternetOft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet

Zwei neue bekannte Fälle in Hannover

Die neueste Warnung richtet sich jetzt an Unternehmen, denn die Polizei in Hannover meldet aktuell zwei ihnen bekannte Fälle, in denen der Trojaner Emotet Unternehmen in der Landeshauptstadt im Griff hat. Details dazu nannte man nicht, dafür erläutert die ZAC (Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für Wirtschaftsunternehmen) des LKA Niedersachsen, wie man verdächtige E-Mails erkennen kann, hinter denen sich womöglich Emotet oder ein Artverwandter verbirgt.

Dazu gehört auch jetzt auch die Warnung vor allen E-Mails, die vermeintlich von einem internen Netzwerk im Unternehmen stammen. Da Emotet sehr trickreich ist (wir berichteten) und immer wieder neue Möglichkeiten dazugelernt hat um sich gut zu tarnen, sollte man bei jeder eingehenden Nachricht Vorsicht walten lassen, so das LKA.

Prüfen und überlegt handeln

Da sich der Trojaner und anderer Schadcode über Mailanhänge verbreiten, die meist über Word geöffnet werden, ist der wohl wichtigste Tipp noch immer, bei Anhängen keine Makros zuzulassen, wenn ein Office-Programm einen dazu auffordert. Anhänge von unbekannten Versendern sollten zudem nie unüberlegt und ungeprüft geöffnet werden. Weitere Fragen, die man sich vor dem Öffnen stellen sollte (Kenn ich den Versender? Ist die Absender-Adresse vollständig richtig? Ungewöhnliche Domain-Endung?) hat das LKA in dem Internetratgeber gesammelt.
QUELLE www.winfuture.de Bildquelle: Gerd Altmann/CC0

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen