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Vorsicht Updateprobleme: Microsoft bestätigt verschwundene Zertifikate

Nach dem Patch-Day von Anfang Oktober hatten wir über eine Reihe Fehler berichtet, die sich bei den Nutzern eingeschlichen haben. Nun bestätigt Microsoft ein weiteres Problem mit Zertifikaten, die nach dem Update bei einigen Windows 10 Versionen Schwierigkeiten bereiten. Betroffen sind demnach Windows alle 2020 und 2019 veröffentlichten Versionen, also Windows 10 Version 20H2, Windows 10 Version 2004, Windows 10 Version 1909, Windows 10, Version 1903 und deren Server-Varianten. Microsoft arbeitet derzeit an dem Problem und verspricht eine Lösung innerhalb der nächsten Wochen zu veröffentlichen. Der Fehler soll dabei auf ein bereits im September herausgegebenes Update beruhen. Nutzer, die dann anschließenden ein Upgrade durchführten, dass aber nicht über die Windows Update-Funktion, sondern zum Beispiel mit Hilfe eines ISO-Images taten, sind nun betroffen.Infografik Windows 10 Oktober 2020 Update: Die wichtigsten NeuerungenWindows 10 Oktober 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen

System- und Benutzerzertifikate sind weg

Der Fehler äußert sich laut Microsoft wie folgt: Nach der Aktualisierung auf eine neuere Version von Windows 10 sind möglicherweise keine Zertifikate vorhanden. System- und Benutzerzertifikate können verloren gehen, wenn ein Gerät von Windows 10 Version 1809 oder höher auf eine spätere Version von Windows 10 aktualisiert wird.

In einem Support-Dokument erläutert das Windows-Team näheres:

  • Geräte sind nur dann betroffen, wenn sie bereits ein neuestes kumulatives Update (LCU) installiert haben, das am 16. September 2020 oder später veröffentlicht wurde, und dann von Medien oder einer Installationsquelle, die keine LCU vom 13. Oktober 2020 oder später integriert hat, auf eine neuere Version von Windows 10 aktualisieren. Dies geschieht in erster Linie, wenn verwaltete Geräte mit veralteten Bundles oder Medien über ein Update-Verwaltungstool wie Windows Server Update Services (WSUS) oder Microsoft Endpoint Configuration Manager aktualisiert werden. Dies kann auch passieren, wenn veraltete physische Medien oder ISO-Images verwendet werden, in die nicht die neuesten Updates integriert sind.
  • Hinweis :Geräte, die Windows Update for Business verwenden oder die direkt mit Windows Update verbunden sind, sind davon nicht betroffen. Jedes Gerät, das eine Verbindung mit Windows Update herstellt, sollte immer die neuesten Versionen des Funktionsupdates, einschließlich der neuesten LCU, ohne zusätzliche Schritte erhalten.

Eine mögliche Lösung besteht darin, das Update wieder zu deinstallieren und das Update dann erneuet über die Windows-Update-Funktion anzustoßen. Ein Bugfix-Update könnte schon mit dem November-Patch kommen, das wäre dann aber erst am 10. November soweit.

Deinstallation nur als letztes Mittel

Die Empfehlung, bei schwerwiegenden Fehlern den letzten Patch zu deinstallieren, sollte man nur anwenden, wenn man tatsächlich zu starke Einschränkungen bemerkt – denn dann ist das System ohne die aktuellsten Sicherheitsupdates. Quelle www.winfuture.de

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