13. August 2020

Mozilla entlässt ein Viertel aller Mitarbeiter, denkt über den richtigen Browser nach.

Bei Firefox läuft es schon seit einer ganzen Weile nicht mehr besonders gut, die Marktanteile sind seit Monaten und Jahren unter der Zehn-Pro­zent-Marke, Anfang des Jahres wurde man sogar von Microsoft Edge überholt. Mozilla zieht nun die Konsequenzen.Firefox-Macher Mozilla hat vor kurzem bekannt gegeben, dass man rund 250 Mitarbeiter entlassen muss, die verbleibenden etwa 750 Angestellten werden zudem teilweise neue Aufgaben bekommen. Denn laut Mozilla-Chefin Mitchell Baker muss und wird sich die Browser-Schmiede künftig vor allem auf eines konzentrieren: das Geldverdienen. Mozilla ist kein Krisengewinner Baker schreibt in einem Blogbetrag mit dem Titel „Die Welt ändert sich, Mozilla ändert sich“, dass die Coronavirus-Pandemie „erheblich unseren Umsatz beeinflusst hat“ und man deshalb nicht mit dem „Pre-Covid-Plan“ arbeiten könne. Grund für die Schwierigkeiten von Mozilla sei die gesamte wirtschaftliche Lage, die sich durch Corona ergeben habe, offenbar konnten Mozilla und Firefox nicht im selben Maße von Lockdown und Home-Office profitieren wie viele andere im IT-Geschäft.Infografik: Gleichzeitig kündigte die Chefin eine Neuausrichtung bzw. einen neuen Fokus bei den Tätigkeiten an: Man will vor allem an jenen Produkten arbeiten, die auch tatsächlich Geld abwerfen. Im teilweise ziemlich inhaltsleeren PR-Sprecher von Baker seien das ein Fokus auf das Produkt, Technologie, Community und Wirtschaft, überdies soll ein neues Mindset geschaffen werden. Mozilla will u. a. Produkte erschaffen, die „Soft­ware-Schäden lindern“ und die von „Menschen geliebt und gewollt werden“. Zumindest ersteres ist aber eine gewagte Behauptung. Denn auf Twitter meldete sich Michal Purzynski zu Wort, der bei Mozilla im Threat Ma­nage­ment-Team tätig ist bzw. war. Purzynski schreibt auf Twitter, dass sein gesamtes Team gekillt […]
12. August 2020

Boeing 747-400: Wichtige Updates erfolgen über 3,5-Zoll-Disketten

Was ist ein gutes Medium, um kritische Updates auszuliefern? Bei der Boeing 747 lautet die Antwort: eine Floppydisk. Eine Datenbank an Bord der Passagiermaschinen, die sehr häufig Updates erhält, wird immer noch mit den alten Speicher-Disketten auf den neuesten Stand gebracht. Alle 28 Tage kommt der Flugtechniker mit der Floppy um die Ecke Zu Verdanken ist der Blick in die rustikalen technischen Details rund um die Boeing 747 indirekt der Corona-Krise. Wegen des fast vollständigen Stopps des Flugverkehrs hatte viele Flugunternehmen ihre Maschinen nicht mehr in die Lüfte gehen lassen. Wie The Register berichtet, hatte British Airways diese Gelegenheit genutzt, die Flotte der vorhandenen 747-Modelle zusammenzustreichen. Dies bot wiederum den Sicherheitsexperten von Pen Test Partner (PTP) die Chance, ganz in Ruhe die Eingeweide der Maschine unter die Lupe zu nehmen und den Rundgang in einem Video festzuhalten. Wie in dem Clip zu sehen ist, konnten dabei unter anderem im sogenannten Avionik-Schacht, der sich unter dem Boden des unteren Passagierdecks befindet, einige interessante technische Details entdeckt werden. Hier zeigt sich eine Serverraum-ähnliche Anordnung von austauschbaren Einheiten und Kabeln. Wie PTP-Mitarbeiter Alex Lomas im weiteren Verlauf des Rundgangs erläutert, findet sich an Bord auch der sogenannte „Navigation Database Loader“, also eine Vorrichtung zur Aktualisierung der Navigationsdatenbank.Der Navigation Database Loader an Bord der Boeing 747„Diese Datenbank muss alle 28 Tage aktua­lisiert werden, es ist leicht zu sehen, wie viel Arbeit dies für den Besuch eines Ingenieurs bedeutet“, sagte Lomas. Hinter einer im Betrieb verschlossenen Abdeckung findet sich dann das Floppylaufwerk, das für die Updates genutzt […]
31. Juli 2020

Kundenservice 1&1 eine wirklich „absolute Katastrophe“!

Heute schreiben wir mal wieder in eigener Sache, weil man sollte da schon mal einige Dinge richtigstellen.Datenschutz hin oder her, man kann diese ganzen Dinge auch wirklich übertreiben. Was da bei manchen Firmen passiert, das ist schon extrem schlecht in der Kommunikation und auch der Ton ist meist nicht ansprechend. Es ist natürlich klar, das ein Service Mitarbeiter bei einer Telefon Hotline, so einiges gehört bekommt am Tag. Wenn man aber alle Daten des Kunden hat und den Kundenservice von 1&1 dann mit einer Kundennummer, Telefon PIN, Name und Geburtsdatum der Kundin kommt…,was dann? Man möchte dem Kunden eigentlich schnell helfen, dann muss man sich am Telefon blöd anreden lassen und kommt zu keinem Ergebnis.Bei mehreren unserer Kunden haben wir in den letzten Monaten festgestellt, das teilweise noch Verträge von vor 10 bis 15 Jahren existieren.Leitungsgeschwindigkeiten von DSL 1000, 2000 sind dabei keine Seltenheit. Die Aufgabe des Service ist es doch, sich um die Kunden zu kümmern und spätestens bei der Umstellung auf VOIP, hätte man doch feststellen können das der Kunde völlig falsch eingestellt ist.Man kann Datenschutz auch übertreiben denke ich, wieso werden Telefon PINS versendet schriftlich, wenn man damit keine Verifizierung erreicht?Wir werden jedenfalls in Zukunft diese Aufgaben an unseren Kunden übergeben, natürlich mit klaren Anweisungen und eine Empfehlung für 1&1 werden wir auf gar keinen Fall mehr aussprechen! Es gibt genügend Wettbewerber, einige davon kann man mit ruhigem Gewissen empfehlen, auch wenn es bei allen irgendwo hakt.Als der große Hype mit dem Wechsel und Versprechungen der Anbieter […]
15. Juli 2020
©Bild STATISTA

Google Chrome als Browser, das heißt Sicherheit, Schnelligkeit und das Optimum beim Browsen.

Das ist neu beim Google Browser: Version 84.0.4147.89 enthält 38 Sicherheits­fixes. Sehr gute Sicherheit dank Sandbox Bei Webseiten, die im Verdacht stehen, Malware oder andere gefährliche Inhalte zu verbreiten, zeigt Chrome seinen Nutzern dank der Safe Browsing-Technologie eine Warnmeldung an. Verschiedene Sandbox-Technologien sollen außerdem dafür sorgen, dass sich Schädlinge nicht auf dem Rechner installieren oder aktive Tabs beeinflussen können. Darüber hinaus prüft Chrome, ob neue sicherheitsrelevante Updates zum Download bereitstehen und installiert diese automatisch. Optisch ändert sich bei dem Browser sonst nichts, das letzte größere Neudesign gab es bei Chrome 69. Diese Fassung wurde als Jubiläumsversion veröffentlicht, Grund dafür war der zehnte Geburtstag des Browsers. Anlässlich dessen spendierte Google dem Browser vor allem ein neues Design. Das bedeutet vor allem neue abgerundete Tabs, diese folgen nun stärker den Material Design-Prinzipien. Wer viele Tabs offen hat, kann nun besser die Seiten-Logos erkennen, viele UI-Elemente wurde reduziert und simplifiziert. Übrigens sind nicht alle neuen Features ganz streng genommen neu, einiges (wie etwa die automatisch generierten Passwörter) wurde schon in den vergangenen Wochen ausgerollt – offiziell werden sie laut Blogbeitrag aber zu Chrome 69 gezählt. Die Omnibox beherrscht nun neue (Auto-)TricksAuch funktionell gibt es diverse Neuerungen: Der Autofill- und Passwort-Manager wurde überarbeitet und sollte nun genauer funktionieren Chrome kann nun automatisch starke Passwörter generieren, diese werden automatisch mit dem Konto verknüpft. Damit nähert sich diese Funktionalität Anwendungen wie LastPass an. Die Suchleiste, die offiziell Omnibox heißt, zeigt nun deutlich mehr Informationen an, auch die Seiten-Icons erscheinen darin prominenter. Praktisch ist auch die Funktionalität, […]

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