1. Januar 2021
Apples AirPod Max

Kondenswasser & ANC-Ausfall: Apples AirPod Max macht Probleme

Bildquelle: AppleDeutschland@YouTubeBildquelle: AppleDeutschland@YouTubeBei einem Preis von fast 600 Euro darf man bedingungslose Qualitätskon­trolle erwarten. Rund um Apples neuen Luxus-ANC-Kopfhörer AirPod Max gibt es jetzt Berichte zu ernsten Problemen wie dem Ausfall der Ge­räuschunterdrückung und Kondenswasserbildung. Der 600-Euro-Kopfhörer von Apple macht nicht nur wegen des Preises Schlagzeilen Über den Preis der AirPods Max wird seit dem Release lange und breit diskutiert. Abseits der Meinungen zum Preis-Leistungs-Verhältnis darf sich ein Kopfhörer für 600 Euro in einem stark umkämpften Markt aber auf jeden Fall keine klaren Fehler leisten. Wegen der schlech­ten Verfügbarkeit – bei aktuellen Bestellungen wird Anfang März geliefert – halten bisher wohl nur eine überschaubare Anzahl an Nutzern Apples neues Luxus-Produkt in den Händen. Wie unter anderem MacRumors berichtet, kommt es aber trotzdem zunehmend zu Fehlermeldungen von Nutzern. Apple stellt die neuen AirPods Max offiziell vor Eines der Probleme: Eigentlich soll ein Knopf an den AirPods Max das schnelle Umschalten zwischen der Geräuschunterdrückung und dem Modus zum Wahrnehmen der Umgebung, von Apple „Transparency“ genannt, ermöglichen. MacRumors will an einem eigenen Gerät Nutzerberichte nachvollziehen können, nach denen der Wechsel der Modi aber manchmal nicht ordnungsgemäß funktioniert. Demnach schaltet nur eine der Ohrmuscheln korrekt um, sodass eine Seite im ANC- und die andere im Transparency-Modus verbleibt. Aktuell gibt es für das Problem nur eine Lösung: Die Kopfhörer neu starten. Dafür muss die digitale Krone und der Knopf für den Geräusch-Modus an der rechten Ohrmuschel so lange zusammengedrückt werden, bis die Status-LED auf der Unterseite aufleuchtet. Nach dem Reboot sollte der Fehler behoben sein. Hier kann Apple wohl hoffentlich mit […]
11. November 2020

MacOS 11 Big Sur: Großes Betriebssystem-Update erscheint morgen

Bildquelle: AppleWährend der gestrigen Keynote kündigte Apple nicht nur neue MacBooks und den Mac Mini mit eigenen M1-Chips an, sondern gab passend dazu den Release-Termin des neuen Betriebssystems MacOS Big Sur bekannt. Das große Update erscheint am 12. November.Mit MacOS Big Sur geht Apple einen Schritt weiter und bringt deutliche Design-Änderungen auf Geräte wie den iMac, MacBooks und den Mac Mini. Apps erhalten unter anderem durch verbesserte Seitenleisten eine aufgeräumte Optik, sodass die Fensterinhalte systemweit im Mittelpunkt stehen sollen. Ebenso spendiert man dem Dock ein minimales Facelift und Apple bringt das von iOS 14 bekannte Kontrollzentrum auf den Mac. Verbesserungen sollen zudem auch in der Mitteilungszentrale samt Widgets zu erkennen sein. MacOS Big Sur: Eindrücke zu den Neuerungen des Betriebssystems Viele Neuerungen für Safari und weitere Mac-Apps Einen frischen Anstrich bringt das Update auf MacOS Big Sur für den hauseigenen Safari-Browser. Er passt sich nicht nur an das neue Design des Betriebssystems an, sondern zeigt sich zudem mit neuen Funktionen. So bringt Apple eine anpassbare Startseite mit Leselisten, und Siri-Vorschlägen in den Browser, neue Erweiterungen können über den App Store be­zo­gen werden und einzelne Tabs erhalten eine Mouse-Over-Vorschau. Ebenso übersetzt Safari Webseiten, überwacht Passwörter in Hinsicht auf möglichen Datenmissbrauch und steigert die Performance sowie Energieeffizienz. Grundlegende Neuerungen führt Apple weiterhin in essentiellen MacOS-Apps wie den Nach­rich­ten und Karten ein, es werden neue und aktualisierte Sounds (z.B. Systemwarnungen) eingeführt und allgemein wurden systemweit viele Symbole überarbeitet, um einen ein­heit­li­chen Look zu schaffen. Für zukünftige Updates verspricht der Hersteller außerdem schnel­le­re Aktualisierungen durch Hintergrundinstallationen. MacOS Big Sur wird […]
1. November 2020

Vorsicht Updateprobleme: Microsoft bestätigt verschwundene Zertifikate

Nach dem Patch-Day von Anfang Oktober hatten wir über eine Reihe Fehler berichtet, die sich bei den Nutzern eingeschlichen haben. Nun bestätigt Microsoft ein weiteres Problem mit Zertifikaten, die nach dem Update bei einigen Windows 10 Versionen Schwierigkeiten bereiten. Betroffen sind demnach Windows alle 2020 und 2019 veröffentlichten Versionen, also Windows 10 Version 20H2, Windows 10 Version 2004, Windows 10 Version 1909, Windows 10, Version 1903 und deren Server-Varianten. Microsoft arbeitet derzeit an dem Problem und verspricht eine Lösung innerhalb der nächsten Wochen zu veröffentlichen. Der Fehler soll dabei auf ein bereits im September herausgegebenes Update beruhen. Nutzer, die dann anschließenden ein Upgrade durchführten, dass aber nicht über die Windows Update-Funktion, sondern zum Beispiel mit Hilfe eines ISO-Images taten, sind nun betroffen.Infografik Windows 10 Oktober 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen System- und Benutzerzertifikate sind weg Der Fehler äußert sich laut Microsoft wie folgt: Nach der Aktualisierung auf eine neuere Version von Windows 10 sind möglicherweise keine Zertifikate vorhanden. System- und Benutzerzertifikate können verloren gehen, wenn ein Gerät von Windows 10 Version 1809 oder höher auf eine spätere Version von Windows 10 aktualisiert wird. In einem Support-Dokument erläutert das Windows-Team näheres: Geräte sind nur dann betroffen, wenn sie bereits ein neuestes kumulatives Update (LCU) installiert haben, das am 16. September 2020 oder später veröffentlicht wurde, und dann von Medien oder einer Installationsquelle, die keine LCU vom 13. Oktober 2020 oder später integriert hat, auf eine neuere Version von Windows 10 aktualisieren. Dies geschieht in erster Linie, wenn verwaltete Geräte mit veralteten Bundles oder Medien über ein Update-Verwaltungstool wie […]
21. Oktober 2020

Mozilla im Panikmodus: Kartellklage gegen Google bedroht Firefox

Gestern wurde bekannt, dass das US-Justizministerium ein Kartell­ver­fah­ren gegen Google in die Wege geleitet hat. Ein zentraler Punkt sind hier die Zahlungen an andere Dienste und Firmen. Bei Mozilla ist man deshalb in heller Aufregung. Denn man ist auf Google-Geld angewiesen.Dass es Firefox-Macher Mozilla nicht besonders gut geht, da die Foundation kaum echte Einnahmequellen hat, ist alles andere als ein Geheimnis. Dass es den Browser überhaupt noch gibt, hat man dem größten Konkurrenten zu verdanken, nämlich Chrome-Anbieter Google. Denn der Suchmaschinenriese aus dem kalifornischen Mountain View überweist viel Geld an Mozilla, damit Google als Suchmaschine in Firefox voreingestellt ist. Diese lässt sich zwar jederzeit vom Nutzer ändern, in der Praxis dürften das allerdings auch die wenigsten machen – denn schließlich ist Google auch so etwas wie ein Standard. Mozilla: Verfahren geht auf Kosten der Kleinen Für die US-amerikanische Justiz bzw. die Kartellhüter ist das ein zentraler Punkt, warum sich Google als ebenjener Quasi-Standard einbetoniert. Doch der Fall Firefox zeigt, dass die Angelegenheit komplizierter ist. Denn ohne das Google-Geld gäbe es einen der wichtigsten Konkurrenten am Browsermarkt wohl nicht. Das ist auch Thema eines Blogbeitrags bzw. Statements von Mozilla zum Fall „U.S. vs. Google“: Der Firefox-Anbieter schreibt, dass man es zwar befürwortet, die Wett­be­werbs­prak­tiken von Big Tech unter die Lupe nehmen, man aber auch „aus eigener Erfahrung“ anmerken muss, dass es „von heute auf morgen keine Lösung für diese komplexen Fragen gibt“. Schließlich seien die eigenen Ursprünge „eng mit dem letzten großen Kartellverfahren gegen Microsoft in den 1990ern verbunden“, so Mozilla. Die Foundation reagiert auch direkt […]